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altmeisterliche ölmalerei

als ölmalerei werden bilder bezeichnet, die mit ölfarben gemalt werden.

ölfarbe besteht aus farbpigment und dem bindemittel öl (meist lein- oder mohnöl).

die ölmalerei ist eine maltechnik der bildenden kunst, und kann in verschiedenen techniken und methoden angefertigt werden. es gibt:

  • die einfache grundtechnik
  • die lasierende technik
  • die pastose technik
  • die primamalerei und
  • die nass-in-nass-technik.

ich persönlich bevorzuge die lasierende technik. dazu sind mehrere trockenphasen notwendig!

als bildträger verwende ich, mit leinen bespannte keilrahmen. je gröber die struktur, umso öfter ist eine grundierung notwendig. die imprimatur ist die erste farbgrundierung, die ich in einem mittelton wähle. nach einer eintägigen trockenzeit, zeichne ich mit kreide oder sehr dünner ölfarbe – gemischt mit terpentin – meine gedanken bzw. motive auf.
nun kann mit der weißhöhung oder untermalung (eitempera) begonnen werden. ist das motiv gemalt, sind wieder 24 stunden trockenzeit erforderlich!
in der lasurtechnik trage ich solange ölschichten auf (bis zu 20 schichten), bis die gewünschte plastische wirkung erreicht wird. nicht vergessen: immer wieder trockenphasen einhalten (verhindert ein verschmieren der farben)! bei den obersten schichten, verwende ich fast kein malmittel mehr, um die pigmentdichte zu erhalten. dadurch kann die volle farbintensität zur geltung kommen. die fertigungszeit kann bis zu sechs monaten dauern.

erst dann trage ich das schlussfirnis auf.